LEILASARA

EINFACH ICH SEIN

„Ig bi lebändig und i bi frei, i bi muetig und ig bi stark, i bi Liecht und i bi Nacht, i bi nes Lache und i bi ne Träne wo fliesst, i bi d Realität und i bi d Fantasie, i bi ne Schmätterling wo flügt und ig bi Mönsch, i bi d Rueh und i bi dr Sturm, i bi dr Schmärz und i bi d Narbe wo vrheilt, i bi dr Atem wo fliesst und i bi dr Härzschlag wo pocht. I bi Natur und i bi Läbe. LeilaSara so nenni mi und ig bi eifach ig.“

Ich liebe es mich kreativ zu entfalten, Natur zu entdecken, neues zu lernen und zu wachsen. Ich liebe es zu leben und ich lebe was ich fühle. Was ich gebe kommt von Herzen. Ich lerne von dem was mich umgibt. Ich erkenne meinen Schatten und stehe in mein Licht. Ich blühe weil ich lebe und ich verwelke, weil ich sterbe, doch das macht nichts, denn ich wachse aufs neue und gestalte und forme mich. Ich bin einfach ich.

EINFACH DANKE SAGEN

Ich schätze mein Leben und alles was sich darin birgt. Ich betrachte nichts als selbstverständlich. Die Menschen, die mich begleiten, liebe ich von ganzem Herzen. Alles echte kennt keine Distanz und keine Zeit . Mit viel Herzblut zeige und pflege ich Beziehungen auf meine Art und Weise. Momente die man zusammen erlebt und teilt, sind in meinen Augen das Schönste und das Grösste Geschenk das ich mir nur wünschen kann. Sie geben meinem Leben eine Bedeutung, erfüllen und berühren mich bis ins tiefste Innere. Sie schenken mir Kraft auf meinem Weg. Tiefe Dankbarkeit für all die tollen Menschen, Freundschaften, Beziehungen und Begegnungen.

LEBEN

Z Läbe xeni mit mine Ouge, chani schmöcke, köre, gspüre, es isch hie bi mir und i mir.

Jetzt isch das wo da isch. Jetzt isch das wo vor mine Ouge isch. Jetzt isch das Gfüh wo i mir inne isch. Jetzt isch dä Gedanke wo hie wet si. Jetzt bini hie, genau da woni stah. Vo hie us starti. Vo hie us gangi dr nächscht Schritt. Jetzt isch aues müglech. Dr Momänt nütze wo’s da isch. Jetzt, egau wenn und egau wo…“

MOMENTE LEBEN

WAS SCHÄNKSCH DÄM HIE SI FÜR NE BEDÜTIG?

Wir haben dieses eine Leben. Diesen Moment. Jeder einzelne ist kostbar. Zeit ist ein Geschenk, Zeit ist kostbar, Zeit ist vergänglich, Zeit ist der jetzige Augenblick. Jeder Tag ist geprägt von Wunder, Möglichkeiten und Chancen. Wir tragen die Veantwortung für unser Leben und unser Mensch sein. Wir haben die Möglichkeit uns jeden Tag auf das Neue zu erfüllen, uns zu entfalten, neue Wege einzuschlagen, altes hinter uns lassen und neues mitzunehmen. Wir können entscheiden wie wir zu uns selbst und zu anderen sein wollen. Bist du bereit von ganzem Herzen ja zu deinem Leben zu sagen? Ja zu diesem Moment? Dann wache jetzt auf und lebe, mit jeder Faser deines seins.

HIER SEIN

SPÜRST DU DIESES LEBEN MIT DEINEM GANZEN WESEN?

Hier sein – Mitten im Leben. Ich als menschliches Wesen. Einfach hier ankommen. Den Klängen des Lebens lauschen. Das Leben spüren, tiefe fühlen, empfinden. Mich mit dem Leben verbinden. In mich hinein blicken, die Augen schliessen und vertrauen. Einatmen, das Leben einhauchen. Ausatmen, in die Erde sinken und einfach sein.

Alles was wir brauchen ist da, existiert um uns und in uns. Hörst du dein pochendes Herz? Nimmst du deinen Atem wahr der fliesst? Spürst du deinen Körper der dich umhüllt? Nimmst du die Erde unter dir wahr, die dich nährt? Die frische Luft die du einatmest? Das klare Wasser das dich reinigt und die knisternde Flamme, die in dir flackert? Erkennst du diese Fülle, dieses Leben, das dich umgibt?

Jede Tag woni darf hie si, darfi ds Wundertütli wo sech Läbe nennt öffne, entdecke, luege was dinne isch und luege wasi use nimme.

LIEBE

„D LIEBI ISCH ISCH DS LIECHT I MIR WO SECH USDEHNT, DAS STRAHLE I MINE OUGE, DAS OFFNIGE HÄRZ, DR CHÄRN I MIR INNE. D LIEBI ISCH WENN IG NÜME BI, SI VRSTECKT SECH HINGER AU DÄNÄ SCHICHTE UND CHA I AUEM SI. „ eifachliebe

DER KERN DER LIEBE

WIE SIEHT DEIN KERN AUS?

Ich betrachte die Nuss, sie ist umhüllt von ihrer Schale. Was befindet sich im Inneren? Der Kern. Der Kern wächst, reift heran, langsam und zeitlos. Plötzlich in ihrer voller Pracht ist sie da, die Nuss. Alles entsteht durch einen Kern, einen Samen, ist das nicht gigantisch? Ohne Kern wäre, Nichts. Was ist, wenn der Kern Liebe ist?

SELBSTLIEBE

WIE SIEHST DU DICH?

Liebe beginnt bei sich selbst. Selbstliebe heisst für mich sich ganz anzunehmen und zu lieben wie man im jetzigen Augenblick ist. Sich wahrzunehmen ohne Bewertung. Respektvoll und mitfühlend mit sich zu sein. Sich gutes zu tun in jeglicher Form sei es Bewegung, Ernährung oder liebevollen Gedanken.

EINFACH LIEBE

WÄM MÖCHTISCH HÜT CHLI LIEBI SCHÄNKE?

Liebi isch es Gfüh wo töif verwurzlet ist. Liebi bewärtet nid, Liebi isch rein. Es starks ich wo vo Härze liebt git o es starks mitenang. Es ich wo cha loslah, es ich wo cha anäh ohni wöue z vrändere, es ich wo sech öffnet. Liebi isch überau wo Klarheit isch. Das ich eifach Liebi.

BEDINGUNGSLOSE LIEBE

WIE LIEBST DU?

Bedingigslosi Liebi isch frei vo Erwartige, si isch geduldig, si blibt fridlech wes stürmt, si kennt kei Zit, kei Distanz, si isch gränzelos, si muess nid aues vrstah, si cha aues verzeihe, si cha lah gah, muess nid fescht ha, si isch ächt, si isch heilend, si läbt i ihrem freie si, si cha gä, si cha empfah, si vrglicht nid. Si gloubt, si unterstützt, si schänkt, si stärkt, si isch mitfühlend, si lernt vonenang, si lernt mitenang und si vrtrout. Die Liebi wet nid, si het nid, si isch.

BERÜHRUNGEN

BREITEST DU DEINE ARME AUS UND ÖFFNEST DU DEIN HERZ?

Ein zärtlicher Blick in die Augen, ein echtes Lächeln, eine liebevolle Umarmung, eine sanfte Berührung, das Herz erwärmen lassen. Nähe zulassen, vertrauen schenken, Liebe teilen. Ein kleiner Schritt näher zum Kern des menschlichen seins. Eine Berührung die von Herzen kommt verbindet, reisst Barrieren nieder, in ihr liegt eine unglaublich heilende Kraft. Berührungen haben eine postive Auswirkungen auf unser Nerven- und unser Immunsystem. Sie wirken beruhigend, sie lassen uns empfänglicher werden für die Liebe und all das Schöne das in ihr verborgen liegt.

GEBEN

WIE GIBST DU?

Ich gebe um zu geben. Ich gebe von Herzen. Ich gebe ohne zu erwarten ohne Gegengabe zu fordern. Einfach geben heisst selbstlos zu sein. Ich verschenke ein freundliches Lächeln, ein liebevoller Blick, ein selbst kreiertes Geschenk. Geben bedeutet für mich, etwas von sich selbst zu verschenken, freiwillig und ohne Bedingungen.

MENSCHLICHKEIT

U was isch wes die Wäut git wo me sechs gägesitig unterstützt, stärkt, Liebi u positivs git, mitfühlend mit sechs säuber und mit angerne isch, aues cha verzeihe, aues cha liebe, aues cha akzeptiere, aues si Rum, si Platz u sini Zit het. Aues Schöne u aues Hässleche nid wärtend isch, sondern eifach darf si, lebändig u frei, wandubar und wachsend, oberflächlich und töif. I mine Ouge gits die Wäut.

DER WEG DES LEBENS

Menschen die sich verbinden. Wir tauchen in Wasser, eine Eizelle, wir sind verbunden, mit dem was uns umgibt, das Herz beginnt sich zu entwickeln, Organe wachsen, der Körper beginnt Form anzunehmen, heranzuwachsen, unsere Sinne entwickeln sich, das Gehirn wächst, wir lernen im Wasser zu atmen, wir tauchen aus dem Wasser und erblicken die Erde. Wir entstehen im Inneren und kommen ins Aussen. Ist das nicht ein Wunder?

MENSCHLICH SEIN

„Eifach Mönsch si ohni Regle. Mir hei kei Beschriebsalteitig für üses Wäse, drum dörfe mir üs jede Tag so gstaute wie mir wei si, mir dörfe jedem Tag die Farbe schänke wo mir wei, mir dörfe z Läbe mit üsne Ouge betrachte, mir dörfe vo ne nang u mitenang lerne, skeptisch blibe, offe si und üsi Wahrheit finde…“

Wann hast du das letzte Mal einen Mann oder eine Frau in der Öffentlichkeit weinen sehen? Oder schreiend vor Freude? Sind wir Roboter? Maschinen die einfach funktionieren? Oder sind wir menschlich? Nach Aussen glücklich im Inneren weinend? Glaubst du immer stark sein, tapfer und funktionieren zu müssen? Die Seele, das Herz sehnt sich nach etwas anderem als der Verstand. Wenn du traurig bist weint sie, wenn du vor Freude schreien willst, schreit sie, sie will sein, sie will leben, sie will nicht haben.

EINANDER DIE HÄNDE REICHEN

Ich betrachte meine Mitmenschen als eigenständige, und einzigartige Wesen.“

Menschen sind von Natur aus soziale Wesen, die sich nach Zugehörigkeit und Verbundenheit sehnen. Wir sind ein Rudel, eine Gemeinschaft. Wir wachsen, indem wir von anderen lernen, und wir geben, wenn wir teilen. Ein Teil des eigenen Lebens miteinander zu teilen verbindet. Ich begegne meinem Gegenüber respektvoll und auf Augenhöhe. Ich bin dankbar meine Mitmenschen auf ihrem Weg begeliten zu dürfen und reiche ihnen meine Hand.

EINFACH DU SEIN.

Was fühlt sich für dich gut an? Spürst du deinen Körper? Deine Bewegungen? Hinterfrage, bewege und ernähre dich, wie es sich gut für dich anfühlt. Jeder Mensch ist individuell, jeder ist einzigartig, entdecke dass, was für dich wahr ist. Lerne wieder auf deine Intuition zu hören.

GEDANKEN

Siehst du die Weite des Himmels. Sie ist grenzenlos. Wenn wir uns dies bewusst sind, wissen wir daß die Weite unseres Geistes, unseres fühlens und unserers Seins ebenfalls diese Weite in sich trägt.

EINFACH HINTERFRAGEN

WAS FÜR GEDANKEN, WILLST DU IN DEINEN INNEREN GARTEN PFLANZEN? WIE SOLL DIESER GARTEN AUSSEHEN? WIE WILLST DU IHN NÄHREN?

Als kleines Kind wachsen wir heran, wir lernen von anderen nach den gesellschaftlichen Mustern zu leben, in ihnen zu denken und zu sprechen, wir kopieren. Wir fokusieren uns mehr und mehr auf das Äußere, anstatt das volle Potential des Innern zuzulassen. Diese gesellschaftlichen Muster prägen uns als Kind, wir können noch nicht unterscheiden was wahr ist und was nicht. Wenn wir nicht hinterfragen, glauben wir. Doch ist das wirklich wahr?

EINFACH DENKEN

WAS DENKST DU?

Das worauf sich unser Geist fokusiert, wird unsere Wahrheit, unsere Wirklichkeit. Wir erfahren die Welt, entsprechend unserer Geistigenverfassung. Ich betrachte meine Gedanken, welche Emotionen bringen sie hervor? Ich Forme meine Gedanken. Wie will ich die Welt sehen?

Einfach denken. Gedanken kommen und gehen, teilweise sind sie nur kurz da und manchmal auch länger. Gedanken sind nicht immer wahr. Sie sind nicht immer wichtig. Wir geben ihnen unsere Bedeutung und wir haben die Fähigkeit sie zu verändern.

IM JETZT SEIN

KREISEN DEINE GEDANKEN?

Wenn meine Gedanken kreisen, fokusiere ich mich auf die Realität. Das Gedankenkarussell unterbrechen, in dem man sich auf etwas ganz anderes fokussiert. Das Jetzt, die Realität ist überall wo du bist. Was sehe ich? Was höre ich? Was fühle ich? Was spüre ich um mich? Was tut mir jetzt gut? Was brauche ich jetzt? Was hilft mir? Etwas läuft nicht wie gewohnt? Okay, was kann ich jetzt tun? Im Jetzt darf alles sein. Im Jetzt ist alles okay.

UNTERSTÜTZENDES DENKEN

HILFT DIR DIESER GEDANKE?

Sich selbst unterstützen durch positives Denken. Indem du den Fokus auf das Gute richtest, kraftvolle und klare Gedanken entwickelst, ziehst du auch ein klares und deutliches ja zum Leben und zu dir selbst an. Was ist gut in deinem Leben? Was fühlt sich gut an? Was kannst du schon gut? Es gibt bei allem etwas Gutes, wenn wir unsere Einstellungen hinterfragen und die Perspektive wechseln.

GEFÜHLE UND EMOTIONEN

U weni dänke es geid nüme meh, de chunt no meh, de entdecki no meh, de fühli mi no lebändiger, muetiger, verbundener, de isch da no meh töifi u no meh höchi. U aues isch müglech i däm Gfüh vo gränzelos si, i däm fliessende Fluss, i däm freie si.“

GEFÜHLE

FÜHLST DU? einfachfühlen

Ein Gefühl ist in uns tief verankert. Wir fühlen ohne darüber nachzudenken. Das Fühlen geschieht durch unser Herz. Indem ich fühle und wahrnehme, hat jedes Gefühl seinen Raum und seine Zeit.

EMOTIONEN

WIE WILLST DU DICH FÜHLEN? einfachlernen

Emotionen sind Reaktionen auf mentale Inhalte. Sie sind beeinflussbar durch Gedankenmuster, Erwartungen, Meinungen, Wünsche und Erlebnisse. Falls wir unsere Lebensqualität verbessern wollen, und gelassener reagieren möchten, können wir dies durch unsere spielerische Einstellung erlernen und verbessern. Positive Emotionen wie Freude, Gelassenheit, Stolz, Inspiration, Dankbarkeit können mental trainiert werden oder durch das Visualisieren von Gedankenbilder verstärkt werden.

URVERTAUEN

SCHENKE DIR VERTRAUEN, HAB DEN MUT IN DEIN LICHT ZU STEHEN UND FOLGE DEINEM HERZEN!“

BIST DU BEREIT JEDE EINZELNE SCHICHT VON DIR ZU LÖSEN? DIE SCHALE, DIE DICH UMHÜLLT ZU ZERBRECHEN?

Was geschieht, wenn wir uns von unserer Hülle lösen und in die tiefen unseres Seins tauchen – bis wir zum Ursprung gelangen? Was brodelt unter der Oberfläche? Unser Unterbewusstsein, weiss die Antwort bereits auch wenn unser Bewusstsein die Antwort noch nicht wahrhaben will. Das Herz weiss wohin es geht, auch wenn der Verstand noch nicht folgen möchte. Ich bin der Ansicht dass der Verstand unser Schutzschild ist. Er ist gerne in Sicherheit und will uns beschützen.

SCHMERZ UND HEILUNG

FÜHLST DU DEINEN SCHMERZ?

Manchmal sind es körperliche Schmerzen, manchmal phsychische. Kannst du emotional etwas nicht lösen? Ich glaube Schmerzen haben ihre Gründe, da zu sein. Ich betrachte meinen Schmerz. Wo ist er? Von wo kommt er? Wie fühlt er sich an? Ich nehme nichts zu mir um ihn zu betäuben, er darf hier sein. Ich beobachte, atme, schenke Zeit, ich bin dankbar das er da ist. Heilung entsteht, wenn wir uns Raum und Zeit für uns selbst nehmen. Alles was ich brauche ist in mir. Narben können oberflächlich erkannt und behandelt werden, um sie zu heilen braucht es tiefe. So erlebe ich es. Ich Reise zurück zum Ursprung, nehme wahr, helfe, lasse los und handle anders.

WUT

WAS HILFT DIR DABEI, DICH BESSER ZU FÜHLEN?

Wut ist da wo Wunden sind. Fühlst du dich verletzt, traurig, ängstlich oder hintergangen? Wut will leben. Gefühle loszulassen ist nicht immer einfach, aber befreiend. Habe den Mut laut zu schreien, zu fluchen, zu stampfen, lasse Tränen fliessen, bewege deinen Körper, befreie dein Herz, lass alles raus. Gefühle wollen leben nicht unterdrückt werden. Mensch sein bedeutet für mich auch die „hässlichen“ Seiten zu leben. Die, die sich nicht immer gut anfühlen. Wut ist da und sie geht wieder vorbei. Freude ist da und sie geht wieder vorbei. Die Sonne ist da und das Gewitter kommt. Alles ist da und geht wieder vorbei.

VERZEIHUNG

KANNST DU VERZEIHEN?

Wunden können heilen, wenn wir uns selbst und anderen vezeihen. Verzeihen indem ich mich mir bewusst bin, dass wir alle zum ersten Mal Mensch sind. Menschen lernen, Menschen machen Fehler, Menschen sind nicht perfekt, Menschen haben ihre Gedanken, ihre Erfahrungen, ihre Geheimnisse, ihre Gründe und ihre Geschichten.

MITGEFÜHL

WAS HILFT DIR DABEI MITFÜHLEND ZU SEIN?

Mitgefühl öffnet das Tor zum Herz. Mitgefühl ist heilend, reinigend, beschützend, liebend, stärkend und schenkt Klarheit und Gelassenheit.

Schliesse die Augen und atme ein paar mal ein und aus. Visualisiere einen Moment in dem ein guter Freund, ein Familienmitglied, ein anderes Lebewesen schmerzen/ gelitten hat. Was fühlst du wenn du dieses Lebewesen betrachtest? Schmerz? Mitgefühl? Liebe? Du entscheidest.

ANGST

UMARMST DU DEINE ANGST?

Plötzlich ist sie da, wie aus dem Nichts. Angst kann einen lähmen, zweifeln und unsicher werden lassen. Was braucht es um zu unterstützen? Stell dir ein kleines Kind vor, ängstlich blickt es dich an. Was kannst du schenken?Das Gegenteil von Angst ist Vertrauen. Ich umarme die Angst, schenke ihr Raum, Verständnis und Vertrauen. Sie ist da, darf sein, gemeinsam wagen wir mutig den nächsten Schritt. Die Angst verwandelt sich zu Mut, Selbstvertrauen und Zuversicht. Und plötzlich ist sie gegangen.

MUT

WAGST DU DEN NÄCHSTEN SCHRITT?

Mutig zu sein bedeutet für mich zu handeln. Es einfach zu tun. Ich springe über meinen Schatten, hinein ins Ungewisse, erwecke mein Inneres, wachse und entfalte mich.

LEICHTIGKEIT

WIE FÜHLT ES SICH FÜR DICH AN IM FLOW DES LEBENS ZU SEIN?

Wie Wasser fliessen. Mit Leichtigkeit mit Schwimmen. In Ruhe tauchen. Alles was ist und alles was kommt gelassen wahrnehmen und meistern.

SEHNSUCHT

NACH WAS SEHNST DU DICH?

Sehnsucht Isch mängisch eifach da, si Isch töif, si brucht Zit u nöchi. Was fäut mr? Was vrmissi? Was wünschi mr? Inne lose, wahrnäh und ahnäh. Sehnsucht erweckt Härzenswünsch, si bringt mi zu mir hei, si laht mi lah tröime, si laht mi lah hoffe, si laht mi lah gloube und si laht mi lah loslah.

CHAOS UND RUHE

SPÜRST DU DIE INNERE RUHE IM CHAOS?

Die Sonne scheint, doch in mir tobt ein Gewitter. Es donnert und blitzt – Chaos herrscht. Ich versuche Ruhe zu bewahren und friedlich zu sein, doch dies gelingt mir nicht jedesmal. Ich fühle mich während dieser Phase oftmals sehr angespannt, mein Körper schmerzt und ich empfinde tiefe Trauer und Verletzlichkeit. Ich nehme wahr, das während dieser Zeit einen grösseren Wandel in mir stattfindet und lerne, dass alles sein darf, denn auch der Sturm wird vorbei ziehen.

EINSAMKEIT UND VERBUNDENHEIT

und was isch we mir zäme chli einsam si? Umarme mir üs gägesitig und erinnere üs das mir o mitenang chöi einsam si. Jede chli für sich und chli mitenang, üs nöchi schänke und üs mitenang verbinde.

WIE BETRACHTEST DU DEIN GEFÜHL?

Ich sehe eine Nebelwand und einen Berg der daraus empor steigt. Was ist, wenn der Nebel die Einsamkeit darstellt und daraus etwas wunderschönes und klares entsteht? Mir hilft der Gedanke, das Einsame als Teil der Natur zu betrachten- so erscheint es mir leichter, mich mit dem Leben und mir selbst zu verbinden. Und dann? Dann umarme ich mich, halte mich einen Moment fest. Schenke mir Nähe, Dankbarkeit hier zu sein und ein Lächeln auf mein Gesicht. Die Welt erscheint für mich weniger einsam, der Nebel erdrückt mich nicht, lichtet sich, wird klarer und klarer. Licht erscheint mehr und mehr. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, staune ich berührt.

EINFACH GLÜCKLICH SEIN. – indem ich lache

WAS BRINGT DICH DUM LACHEN ODER LÄCHELN?

Glücklich zu sein ist eine Entscheidung. Du selber bist für dein Glück verantwortlich. Dadurch das ich meine Mundwinkel nach oben ziehe und bewusst lächle, sendet mein Gehirn Glückshormone aus, wie auch beim bewegen des Körpers, bei schönen Gedanken und bei einem wunderschönen herzhaften Lachen. Lachen verbindet, schaft Nähe, Vertrauen und erleichtert das Miteinander. Lachen fördert positives Denken und baut Stress ab.

ZUFRIEDENHEIT

BIST DU ZUFRIEDEN, MIT DEM WAS DA IST?

Ich denke das Zufriedenheit, wahres Glück ist. In jedem Moment auch die Guten Seiten zu sehen. Aus dem was ist, aus dem was da ist das Beste daraus zu machen. Wenn wir immer nach etwas anderem suchen, verpassen wir das was jetzt gerade vor uns ist, den jetzigen Moment.

DANKBARKEIT

FÜR WAS BIST DU DANKBAR?

Dankbar zu sein, gibt in mir ein Gefühl von Zufriedenheit. Es zeigt mir respektvoll, mit mir selbst, mit meinen Mitmenschen und mit dem Leben zu sein. Es zeigt mir all das Gute das da ist.

NATUR

MIR SI LÄBE E TEIL VO DÄM WO MIR BETRACHTE, EI TEIL VO DÄM WO ÜS UMGIT, E TEIL VO DÄRE WUNDERSCHÖNE, EINZIGARTIGE NATUR. „

Einfach Zeit mit sich verbringen, Natur betrachten, wahrnehmen. Einfach draussen sein.

WANN WARST DU DAS LETZTE MAL DRAUSSEN- EINFACH DU MIT DIR?

Ich nehme mir immer wieder die Zeit alleine zu sein. Mir ist es wichtig bewusste Auszeiten zu nehmen, mich zu zentrieren und in mein inneres zu blicken, zu reflektieren, zu erkennen, zu verarbeiten und mich selbst zu verwöhnen. Einfach die Türe öffnen, hinaus gehen, den Alltag hinter sich lassen und los laufen, ohne Plan und ohne Ziel. Mit allen Sinnen wahrnehmen, dem Leben lauschen und diesen Lebensraum um mich betrachten. Im Einklang mit der Natur zu sein, hilft mir dabei mich wieder tief und fest zu verwurzeln und mich mit dem Leben zu verbinden.

Ich bin gegangen ohne Ziel. Kehrte auf dem Weg um und nahm eine andere Richtung. Auf der Suche nach Heimat. Bis ich sie schliesslich gefunden habe. Heimat ist ein Ort in mir.

WAS BEDEUTET HEIMAT FÜR DICH?

Familie haltet zusammen. Vielleicht sind es enge Bekannte, Freunde oder Familienmitglieder . Zusammenhalt kann überall sein, in jeglicher Art und Weise. Lebewesen die da sind, wenn wir sie brauchen, Menschen die einander wertschätzen, ehrlich und authentisch miteinander sind. Zusammenhalt gibt Stärke, Wachstum und Unterstützung. Bei welchen Lebewesen fühlst du dich Zuhause? Wie sieht deine Familie aus?

EINFACH MITEINANDER

„Gmeinsam Tag für Tag, Schritt für Schritt, däre Muetter Ärde öpis zrüg gäh.“

HINTERFRAGST DU DEIN KONSUMVERHALTEN UN DEIN HANDELN?

Die Natur beschenkt uns jeden Augenblick mit ihrer Liebe, Luft zum Atmen, Freiheit, Geborgenheit und Heimat. Wir sind ein Teil von ihr. Das was mir lieb ist, respektiere ich, beschenke ich mit Dankbarkeit, Sorgfalt und Wertschätzung. Vielleicht geht es darum weniger und bewusster zu konsumieren, Leid zu vermindern, mehr Mitgefühl und Dankbarkeit zu geben und nicht perfekt zu sein. Wie kann ich mit kleinen Veränderungen in meinem Alltag etwas bewirken? Wie kann ich anders handeln?

EINFACH MIT GEFÜHL

„Nahrung mit Herz, Ernährung mit Hingabe.“

WAS SCHENKST DU DEINEM GERICHT FÜR EIN GEFÜHL?

Ist es nicht ein Wunder, ein Geschenk, dass die Natur all die Samen wachsen und reifen lässt? Ich liebe es Nahrung zu sammeln und Gerichte zu kreieren. Was für Nahrungsmittel gibt es alles in deiner Umgebung? Was wächst jetzt gerade? Was hast du alles für Zutaten Zuhause? Es bereitet mir Freude aus möglichst natürlichen Lebensmittel einfach kreativ zu sein. Nahrung ist Medizin. Natürliche Lebensmittel können unterstützen und helfen zu heilen. Ich schätze, was ich esse. Essen ist für mich nicht nur essen, es ist Nahrung für Körper, Geist und Seele.

EINFACH MIT FÜHLEN

GIBST DU DEN TIEREN EINE STIMME?

Und plötzlich sind da Tiere auf Tellern, abgepackt und zahlreich in Kühl-Regalen, leblos. Schmerz durchzuckt mich. Tränen wollen fliessen. Mitgefühl will sein. Ein lebendiges Wesen, sensibel, einzigartig und einfühlsam. Vielleicht wurde es einfach nicht gehört und gesehen? Jedes Lebewesen hat in meinen Augen gleich viel Wert. Es darf leben und respektiert werden. Was geschieht, wenn wir bewusst auf etwas verzichten? Verzichten bedeutet fürch mich zu experimentieren. Wenn ich verzichte, lege ich den Fokus, auf die Dinge, die hier sind. Das ist nicht da, was ist alles hier? Bewusst zu verzichten öffnet mir neue Perspektiven, erweckt meine Kreativität, fordert mich heraus und erweitert meine Komfortzone.

LERNEN

Langsam und bewusst ans Ziel kommen. Das erreichen des Ziels spielt dabei nicht wirklich eine Rolle, es ist viel mehr der Weg, das Lernen und das Entdecken das entscheidend ist. Es kommt dann zu Vorschein, wenn es sowit ist, auch wenn es schon in dir ist. Manchmal braucht es Zeit, um an die Oberfläche zu gelangen. Zeit bis es da ist und in seinem Ganzen erblüht.

„Eifach z Tempo usenä, wie d Natur langsam vorwärts ga und bewusst wahrnäh was de uf dim Wäg aues wettisch mitnäh, loslah und lerne…“

Ohne Anleitung, mutig beginnen und seine Komfortzone erweitern. Neues über sich lernen, während man entdeckt. Es braucht Stuktur, um etwas neues zu verankern. Wir lernen etwas in dem wir fokusiert üben. Langsam und kontrolliert. Übe täglich, kleine fokusierte Schritte, falle hin und stehe auf, übe weiter bis du gehen kannst. Lerne spielerisch. Das Spiel entsteht, wenn wir den ersten Schritt wagen und anfangen zu spielen ohne Ziel und Erwartungen. Das Spiel ist überall und jederzeit möglich. Setze deiner Fantasie und Kreativität keine Grenzen, probiere einfach aus, entdecke dich im Spiel und spiele mit dem, was da ist.

WAS MÖCHTEST DU LERNEN?

ERKENNEN – Mit welchem Thema möchte ich mich auseinandersetzen?

MOTIVATION – Warum möchte ich das lernen?

SICH BEFASSEN – Wie möchte ich vorgehen? Welches Wissen und welche Thechniken stehen mir zur verfügung?

FREUDE UND LEICHTIGKEIT – Wie sieht der einfachste Weg aus, ohne viel Aufwand?

HANDELN – Aktiv werden und üben im Alltag.

UNTERSTÜTZUNG – Was hilft mir? Wie kann ich mich auf diesem Weg unterstützen? Was ist jetzt alles da?

REFLEKTIEREN – Was ist mir gut gelungen? Was weniger? Sich den kleinen Schritten und Erfolgen bewusst werden.

HERZBLUT – Wie fühle ich mich, während diesem Lernprozess? Wie geht es mir dabei?

NICHTS TUN – Für den Geist sind Auszeiten genau so wichtig, wie für den Körper. Hier zu sein, im gegenwärtigen Augenblick ohne etwas verändern zu wollen, ohne Ziele. Nichts tun klärt den Geist, baut Stress ab, fördert die Kreativität und Produktivität, bringt mehr Gelassenheit, Entspannung und neue Lebenskraft. Geniesse den Moment und gestatte dir nichts zu tun.

REZEPTE – EINFACH GENIESSEN

Kokos-Zwetschgen-Kuchen

Zutaten für den Teig
150g Bauernmehl
50g flüssiges Kokosöl
1El Honig
3El Wasser

Alle Zutaten miteinander vermischen und kneten. Den Teig für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Zutaten für den Guss
70g Zwetschgen
30g Haselnussmus
1Tl Honig
6-7El Wasser

Die Zwetschgen klein schneiden und mit wenig Wasser auf kleiner Stufe ca. 10 Minuten köcheln lassen und anschliessend pürieren. Die restlichen Zutaten beigeben und miteinander verrühren.

Zutaten für den Belag
2El Kokosraspeln
260g Zwetschgen

Die Zwetschgen in feine Scheiben schneiden. Den Teig auswallen und in eine Form geben. Mit einer Gabel feine Löcher stechen und mit den Kokosraspeln bestreuen. Den Kuchen mit den Zwetschgen belegen, dem Guss darüber giessen und bei 180°C für ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.